Amblygobius linki Nachzucht
(Link's Grundel )
39,00 €
Sofort verfügbar, Lieferzeit: Wunschlieferdatum
Haltungsinformationen "Amblygobius linki Nachzucht"
Amblygobius linki (Nachzucht)
Amblygobius linki, auch bekannt als Links Schläfergrundel, ist eine faszinierende Grundelart, die besonders für ihre Eigenschaft als „Bodenpolierer“ geschätzt wird. Die Verfügbarkeit von Nachzuchten (Captive Bred) ist ein großer Gewinn für die Meerwasseraquaristik, da diese Tiere bereits an das Leben im Aquarium und an Ersatzfutter gewöhnt sind.
1. Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Amblygobius linki
- Größe: Bis zu 8–10 cm.
- Lebenserwartung: ca. 3–5 Jahre.
- Schwierigkeitsgrad: Mittel (Nachzuchten sind deutlich einfacher als Wildfänge).
- Temperament: Friedlich, kann aber territorial gegenüber Artgenossen oder anderen Grundeln sein.
2. Das ideale Aquarium
Beckengröße
Ein Aquarium ab 200 Litern ist für ein Einzeltier oder ein harmonisierendes Paar empfehlenswert.
Bodengrund (Essentiell)
Wie alle Schläfergrundeln kaut Amblygobius linki den Sand auf der Suche nach Nahrung durch.
- Material: Feiner, nicht scharfkantiger Korallensand (0,5–1,2 mm Körnung).
- Wichtig: Ein zu grober Bodengrund kann die empfindlichen Kiemenlamellen verletzen. Der Sand sollte mindestens 3–5 cm tief sein.
Dekoration & Verstecke
Bieten Sie ausreichend Höhlen und Unterstände aus Lebendgestein oder Riffkeramik an. Die Grundel baut sich oft eine eigene Wohnhöhle unter Steinen, indem sie Sand herausbefördert.
3. Besonderheiten der Nachzucht
Im Gegensatz zu Wildfängen, die oft unter Stress leiden und schwer ans Futter gehen, bieten Nachzuchten folgende Vorteile:
- Futterfestigkeit: Sie akzeptieren meist von Beginn an Frostfutter und oft sogar hochwertiges Granulat.
- Parasitenfreiheit: Das Risiko, Krankheiten ins Becken einzuschleppen, ist minimal.
- Anpassungsfähigkeit: Sie sind weniger schreckhaft gegenüber Aquariengeräuschen und Lichtwechseln.
4. Ernährung
Obwohl sie den Sand "kauen", reicht der darin enthaltene Detritus oft nicht aus, um die Tiere langfristig zu ernähren.
- Frostfutter: Artemia, Mysis, Lobstereier und feiner Krill.
- Trockenfutter: Hochwertiges Soft-Granulat oder Flocken (Nachzuchten nehmen dies oft gut an).
- Algen: Amblygobius-Arten fressen auch gerne Algenaufwuchs und Cyanobakterien (in geringen Mengen).
- Tipp: Mehrmals täglich kleine Portionen füttern, da die Tiere einen schnellen Stoffwechsel haben.
5. Sozialverhalten
- Innerartlich: Am besten einzeln oder als nachgewiesenes Paar halten. In zu kleinen Becken bekämpfen sich gleichgeschlechtliche Tiere.
- Vergesellschaftung: Sehr friedlich gegenüber anderen Riffbewohnern wie Clownsfsichen, Zwergkaisern oder Doktorfischen. Nicht mit sehr aggressiven oder räuberischen Fischen vergesellschaften.
6. Wasserwerte & Pflege
Die Standardwerte für ein Riffaquarium sind ideal:
- Temperatur: 24°C – 27°C
- Salinität: 34–35 psu
- pH-Wert: 8,1 – 8,4
- Strömung: Moderat. Der Bodenbereich sollte Ruhezonen zum Graben bieten.
7. Wichtige Hinweise
- Springschutz: Grundeln können bei Schreck aus dem Becken springen. Eine Netzabdeckung oder ein hoher Springschutzrand ist dringend empfohlen.
- Trübung: Durch das Kauen im Sand kann das Wasser kurzzeitig leicht trüb werden. Ein guter Abschäumer oder eine feine Filterwatte im Technikbecken hilft hierbei.
Fazit:Die Nachzucht von Amblygobius linki ist eine ökologisch sinnvolle und robuste Wahl für Aquarianer, die einen fleißigen Helfer für die Sandpflege suchen.
| Aquariengröße: | ab 150 L |
|---|---|
| Besonderheiten: | benötigt Sand zum bauen und durchkauen |
| Fisch Gattung: | Grundel / Barben |
| Futter: | Flockenfutter, Frostfutter (Artemia, Mysis, Krill), Granulat |
| Giftig?: | nein |
| Paarhaltung?: | möglich |
| Schwierigkeitsgrad: | mittel |
| Temperatur: | 24 bis 27°C |
| zu erwartende Endgröße ca: | 6cm |

