Acanthurus olivaceus
(Orangefleck-Doktor )
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Haltungsinformationen "Acanthurus olivaceus "
Acanthurus olivaceus – Orangefleck-Doktorfisch
Der Acanthurus olivaceus, auch bekannt als Orangefleck-Doktorfisch oder Oliven-Doktorfisch, ist einer der attraktivsten und gleichzeitig imposantesten Vertreter der Doktorfische in der Meeresaquaristik. Besonders faszinierend ist sein ausgeprägter Farbwechsel vom Jugend- zum Adultstadium.
1. Biologische Beschreibung
| Merkmal | Details |
Herkunft | Indopazifik (von den Maskarenen bis Hawaii, Japan bis Australien) |
Größe | In der Natur bis zu 35 cm, im Aquarium meist ca. 25–30 cm |
Lebenserwartung | 10 bis 15 Jahre (bei optimaler Pflege) |
Färbung (Jungtier) | Fast vollständig leuchtend gelb (ähnelt Acanthurus pyroferus) |
Färbung (Adult) | Zweigeteilter Körper (vorn hellgrau/oliv, hinten dunkelgrau) mit dem charakteristischen, orangefarbenen Längsfleck hinter dem Auge |
2. Aquarientechnische Voraussetzungen
Aufgrund seiner Endgröße und seines hohen Bewegungsdrangs stellt dieser Fisch hohe Ansprüche an das Beckenvolumen.
Beckengröße: Mindestens 1.000 bis 1.200 Liter. Für ausgewachsene Tiere sind größere Becken (1.500L+) dringend empfohlen.
Schwimmraum: Er benötigt viel freien Schwimmraum, da er ein ausdauernder und schneller Schwimmer ist.
Strömung: Eine starke, sauerstoffreiche Strömung ist essenziell für sein Wohlbefinden.
Struktur: Ein Riffaufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten und Unterständen ist wichtig, damit er sich bei Stress zurückziehen kann.
3. Wasserparameter
Temperatur: 23°C – 27°C
Salzgehalt (Dichte): 1.022 – 1.024
pH-Wert: 8,1 – 8,4
Nitrat/Phosphat: Sollten im niedrigen Bereich gehalten werden, obwohl er weniger empfindlich ist als manche Acanthurus-Verwandte (wie z.B. A. achilles).
4. Ernährung
Acanthurus olivaceus ist primär ein Algenfresser, benötigt aber eine abwechslungsreiche Kost:
Algen: Aufwuchsalgen im Becken, Nori-Algen, Löwenzahn (ungespritzt).
Frostfutter: Mysis, Artemia, Krill, Lobstereier.
Trockenfutter: Hochwertiges Granulat oder Flocken mit hohem pflanzlichen Anteil (Spirulina).
Wichtig: Vitaminisierung des Futters beugt der Lochkrankheit und Immunschwäche vor.
5. Verhalten und Vergesellschaftung
Temperament: Friedlicher als viele andere Acanthurus-Arten. Gegenüber anderen Gattungen (z.B. Zebrasoma) meist tolerant.
Innerartlich: In normalen Heimaquarien sollte er als Einzelgänger gehalten werden. Eine Paarhaltung ist nur in extrem großen Schauaquarien (5.000L+) möglich.
Eingewöhnung: Wie alle Doktorfische reagiert er stressanfällig auf Umsetzen und kann mit Pünktchen (Cryptocaryon irritans) reagieren. UV-Anlagen oder Ozon sind während der Eingewöhnungsphase sehr empfehlenswert.
6. Fazit & Empfehlung
Der Orangefleck-Doktorfisch ist ein prachtvoller Bewohner für große Riffaquarien. Er ist weniger aggressiv als der Blaustreifen-Doktorfisch (A. lineatus), benötigt aber zwingend ein Becken, das seiner Größe gerecht wird. Er ist ein hervorragender Algenfresser und trägt wesentlich zur Sauberkeit des Riffs bei.
Wichtiger Hinweis: Kaufen Sie dieses Tier niemals für "Übergangsbecken". Das schnelle Wachstum und der Bewegungsdrang führen in zu kleinen Becken schnell zu Kümmerwuchs und Aggressionen.
| Aquariengröße: | ab 1000 L |
|---|---|
| Fisch Gattung: | Doktorfisch |
| Futter: | Algen, Flocken, Frostfutter |
| Giftig?: | nein |
| Paarhaltung?: | nein |
| ReefSave: | Ja |
| Schwierigkeitsgrad: | mittel |
| Temperatur: | 24 bis 27°C |
| Verkaufsgröße: | M (12-15cm) |
| WYSIWYG: | nein, Beispielfoto |
| zu erwartende Endgröße ca: | 30cm |




