Zebrasoma scopas
(Brauner Segelflossen-Doktor)
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Haltungsinformationen "Zebrasoma scopas"
Zebrasoma scopas – Brauner Segelflossen-Doktorfisch
Der Zebrasoma scopas ist einer der beliebtesten Doktorfische in der Meerwasseraquaristik. Er gilt als robust, pflegeleicht und ist ein hervorragender Algenfresser. Während er farblich schlichter wirkt als sein berühmter Verwandter, der Gelbe Doktor (Z. flavescens), besticht er durch feine Musterungen und ein interessantes Sozialverhalten.
1. Biologische Beschreibung
- Herkunft: Weit verbreitet im Indopazifik (von Ostafrika bis Japan und Australien).
- Größe: In der Natur bis zu 20 cm, im Aquarium meist etwas kleiner (ca. 15–18 cm).
- Färbung: Der Körper ist bräunlich bis olivgrün, oft mit einem feinen Punkt- oder Streifenmuster. Die vordere Körperhälfte ist meist heller (gelblich-braun) und wird nach hinten hin dunkler. Jungtiere zeigen oft violette Nuancen und sehr hohe Rücken- und Afterflossen.
- Besonderheit: Wie alle Doktorfische besitzt er an der Schwanzwurzel einen scharfen "Skalpell"-Dorn zur Verteidigung.
2. Haltungsbedingungen
Um diesen aktiven Schwimmer artgerecht zu halten, sollten folgende Parameter beachtet werden:
- Aquariengröße: Mindestens 450 bis 800 Liter (je nach Beibesatz). Viel freier Schwimmraum ist essenziell.
- Temperatur: 24 °C – 28 °C
- Wasserwerte: Stabil (pH 8,1–8,4; Salinität 1.023–1.025). Gute Abschäumung und Strömung wichtig.
- Einrichtung: Riffaufbau mit vielen Versteckhöhlen, aber auch großen Freiflächen zum Schwimmen.
3. Ernährung
Der Zebrasoma scopas ist primär ein Herbivore (Pflanzenfresser) und verbringt den Großteil des Tages damit, Algenaufwuchs von den Steinen zu zupfen.
- Hauptfutter: Algen (Nori-Algen, Löwenzahn, Salat), pflanzliches Flockenfutter und Granulat mit hohem Spirulina-Anteil.
- Beifutter: Er nimmt auch Frostfutter (Artemia, Mysis, Krill) an, dies sollte aber nicht die Hauptnahrung darstellen.
- Tipp: Regelmäßige Fütterung von Algenblättern stärkt das Immunsystem und reduziert Aggressionen.
4. Sozialverhalten und Vergesellschaftung
- Innerartlich: Gegenüber Artgenossen oder anderen Fischen der Gattung Zebrasoma kann er sehr territorial und aggressiv reagieren, besonders in zu kleinen Becken. Eine Gruppenhaltung ist nur in sehr großen Aquarien (1500L+) und bei gleichzeitigem Einsetzen möglich.
- Außerartlich: Meist friedlich gegenüber anderen Riffbewohnern.
- Reef-Sicherheit: Er gilt als absolut "reef-safe" und vergreift sich in der Regel nicht an Korallen, sofern er ausreichend gefüttert wird.
5. Besonderheiten & Tipps für den Kauf
- Gesundheitscheck: Achten Sie beim Kauf auf einen gut genährten Bauch (keine eingefallene Flanke) und lebhaftes Verhalten.
- Eingewöhnung: Da Doktorfische stressanfällig für Pünktchenkrankheiten (Cryptocaryon) sein können, ist der Einsatz einer UV-Anlage oder eines Ozonisators während der Eingewöhnungsphase sehr empfehlenswert.
- Algenprophylaxe: Er ist ein exzellenter Helfer, um aufkommende Fadenalgen im Zaum zu halten.
Hinweis: Doktorfische sind aufgrund ihres hohen Schwimmbedürfnisses und ihres Stoffwechsels keine Tiere für kleine "Nano-Becken".
| Aquariengröße: | ab 450 L |
|---|---|
| Fisch Gattung: | Doktorfisch |
| Futter: | Algen, Flocken, Frostfutter |
| Giftig?: | nein |
| Paarhaltung?: | möglich |
| ReefSave: | Ja |
| Schwierigkeitsgrad: | mittel |
| Temperatur: | 24 bis 27°C |
| Verkaufsgröße: | M (7-10cm) |
| zu erwartende Endgröße ca: | 20cm |




