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✓ Letztes Update 05.02.2026✓

Haltungsinformationen "Stylophora pistillata "Milka" Ableger"

Stylophora pistillata "Milka" – Der perfekte Einstieg in die SPS-Welt

Die Stylophora pistillata, insbesondere die leuchtend violette Farbform "Milka", ist eine der dankbarsten und beliebtesten Steinkorallen in der Meeresaquaristik. Benannt wurde sie nach der markanten Farbe der Milka-Schokoladenverpackung. Sie verzeiht deutlich mehr Fehler als empfindliche Acroporen und ist daher die ideale Wahl für Einsteiger.

1. Porträt der Koralle

Die "Milka" wächst buschförmig mit dicken, runden Ästen. Ihre Polypen sind oft sehr groß und verleihen der Koralle ein fast "flauschiges" Aussehen.

  • Wuchstyp: Verästelt (SPS - Small Polyp Stony Coral)
  • Farbe: Tiefes Violett bis Lila mit helleren, oft bläulichen oder rosa Wachstumsspitzen.
  • Schwierigkeit: Einfach (für SPS-Verhältnisse).
  • Wachstumsrate: Schnell (unter guten Bedingungen).

2. Optimale Wasserwerte

Obwohl sie robust ist, benötigt sie als Steinkoralle stabile Werte, um ihr Skelett aufzubauen.

  • Temperatur: 24 – 26 °C
  • Salinität: 34 – 35 PSU
  • Karbonathärte:  (KH)7 – 8 °dKH
  • Calcium (Ca): 400 – 440 mg/l
  • Magnesium:  (Mg)1250 – 1350 mg/l
  • Nitrat (NO3): 5 – 15 mg/l
  • Phosphat:  (PO4)0,03 – 0,09 mg/l

3. Standort und Licht

Die Milka-Koralle ist sehr anpassungsfähig, zeigt aber ihre beste Färbung unter spezifischen Bedingungen.

  • Lichtintensität: Mittel bis hoch (200–350 PAR). Sie kann unter direkter LED-Beleuchtung stehen, sollte aber langsam an sehr starkes Licht gewöhnt werden.
  • Strömung: Mittel bis stark, aber indirekt. Die Strömung sollte die Polypen in Bewegung halten, um Ablagerungen zu vermeiden und Nährstoffe zuzuführen. Direkter, harter Strahl einer Strömungspumpe kann das Gewebe schädigen.

4. Fütterung und Nährstoffe

Im Gegensatz zu extremen "Ultra-Low-Nutrient"-Systemen mag die Stylophora es, wenn ein nachweisbarer Anteil an Nährstoffen (Nitrat/Phosphat) im Wasser ist.

  • Photosynthese: Sie lebt primär von ihren Zooxanthellen (Licht).
  • Zusatzfütterung: Nicht zwingend notwendig, aber die Zugabe von feinem Zooplankton oder Aminosäuren wird mit besserem Polypenbild und schnellerem Wachstum belohnt.

5. Warum sie die perfekte "Einsteiger-SPS" ist

  1. Robustheit: Sie reagiert weniger empfindlich auf Schwankungen der Wasserwerte als Acroporen.
  2. Indikator: Sie zeigt Unwohlsein (z.B. KH-Abfall) meist frühzeitig durch eingezogene Polypen an, regeneriert sich aber schnell wieder.
  3. Wuchsform: Durch die dicken Äste ist sie weniger zerbrechlich bei der Reinigung des Aquariums.
  4. Färbung: Das Violett ist sehr stabil und verblasst nicht so schnell wie die Pastelltöne anderer Korallen.

6. Tipps für den Erfolg

  • Platzierung: Da sie schnell wächst und buschig wird, sollte man ihr ca. 10–15 cm Platz zu Nachbarkorallen lassen, da sie andere Korallen vernesseln kann (oder selbst vernesselt wird).
  • Vermehrung: Man kann sie sehr leicht durch einfaches Abbrechen eines Astes (Fragmentieren) vermehren. Der Ableger kann mit Korallenkleber auf einen Stein geklebt werden.
  • Parasiten: Achten Sie beim Kauf auf "Flatworms" (Strudelwürmer), obwohl Stylophora seltener befallen wird als Acropora.

Die Stylophora Milka ist der ideale "Farbtupfer" für jedes Riffaquarium und ein Muss für jeden, der mit Steinkorallen beginnen möchte.

Fotografiert unter?: Hydra32-100% Blau-Filter
Größe Koralle: Ablegerstein: Ø 3cm - Fließe ist 5x5cm
Nachzucht: Ja ist eine Nachzucht
WYSIWYG: nein, Beispielfoto

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