Rochia nilotica
(Riesen-Kreiselschnecke)
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Haltungsinformationen "Rochia nilotica"
Rochia nilotica (Riesen-Kreiselschnecke)
Die Rochia nilotica (früher oft als Tectus niloticus oder Trochus niloticus bezeichnet) ist eine der größten und effektivsten Algenschnecken für die Meerwasseraquaristik. Aufgrund ihrer Größe und ihres unermüdlichen Appetits auf Algenbeläge ist sie ein wertvolles Mitglied der "Cleanup Crew".
1. Biologische Beschreibung
- Herkunft: Indopazifik (Indischer Ozean bis Französisch-Polynesien, nördlich bis Japan, südlich bis Australien).
- Größe: Im Aquarium meist 8–12 cm, in der Natur bis zu 15 cm.
- Aussehen: Charakteristisches kegelförmiges Gehäuse, oft weißlich mit rötlichen oder braunen Streifen/Flecken. Die Innenseite des Gehäuses besteht aus hochwertigem Perlmutt.
- Lebenserwartung: Kann bei guter Pflege bis zu 15 Jahre alt werden.
2. Aquarienbedingungen
Aufgrund ihrer Endgröße und ihres hohen Aktivitätsradius sollte die Haltung in angemessen dimensionierten Becken erfolgen. (ab 250 Liter)
3. Ernährung und Verhalten
- Hauptnahrung: Die Schnecke ist ein reiner Algenfresser. Sie weidet Kieselalgen (Diatomeen), Grünalgenbeläge, Schmieralgen und junge Fadenalgen von Steinen und Scheiben ab.
- Zufütterung: In sehr sauberen Becken oder bei Nahrungsmangel können Algenblätter (Nori) oder spezielle Algen-Pellets angeboten werden.
- Besonderheit: Im Gegensatz zu vielen anderen Schnecken kann sich Rochia nilotica meist selbstständig wieder umdrehen, wenn sie vom Riff auf den Rücken fällt.
- Aktivität: Sie ist sowohl tag- als auch nachtaktiv und bewegt sich recht zügig durch das Aquarium.
4. Wichtige Haltungshinweise
- Nahrungsangebot: Setze die Schnecke erst in ein gut eingefahrenes Becken mit ausreichendem Algenaufwuchs ein. In einem klinisch sauberen Becken verhungert das Tier schnell.
- Wasserwerte: Wie alle Gehäuseschnecken benötigt sie stabile Calcium- und Magnesiumwerte sowie eine ausreichende Karbonathärte (KH 7-9), um ihr massives Gehäuse aufzubauen und zu erhalten.
- Vorsicht bei Korallen: Aufgrund ihrer Kraft und Größe kann sie beim Kriechen unbefestigte Ableger oder kleine Dekorationsteile umstoßen ("Bulldozer-Effekt").
- Feinde: Große Einsiedlerkrebse oder spezialisierte Fische (z. B. manche Drückerfische oder große Lippenfische) können der Schnecke gefährlich werden.
5. Besonderheiten bei der Eingewöhnung
Schnecken reagieren extrem empfindlich auf Dichteschwankungen. Nutze beim Einsetzen unbedingt die Tröpfchenmethode, um das Tier über mindestens 1 bis 2 Stunden an das neue Wasser zu gewöhnen.
Hinweis: Da Rochia nilotica ein wichtiges Wirtschaftsgut (Perlmuttgewinnung) ist, stammen Tiere im Handel oft aus kontrollierten Quellen oder Nachzuchtprojekten.
| Becken: | ab 250L |
|---|---|
| Futter: | Algen, Detritus |
| Giftig?: | nein |
| ReefSave: | Ja |
| Sand benötigt?: | Nein |
| Schwierigkeitsgrad: | mittel |
| Temperatur: | 24 bis 27°C |
| zu erwartende Endgröße ca: | 11cm, 12cm |













