Pygoplites diacanthus - Nachzucht
(Pfauenkaiserfisch)
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Haltungsinformationen "Pygoplites diacanthus - Nachzucht"
Pygoplites diacanthus (Pfauenkaiserfisch) – Nachzucht
Der Pfauenkaiserfisch (Pygoplites diacanthus) gilt als einer der prachtvollsten Vertreter der Kaiserfische. Während Wildfänge oft als extrem heikel und futterspezifisch (Schwammfresser) gelten, haben Nachzuchten die Aquaristik für diese Art revolutioniert.
1. Warum Nachzuchten?
Nachzuchten bieten gegenüber Wildfängen entscheidende Vorteile:
- Futterfestigkeit: Sie sind von klein auf an Aquarienfutter (Pellets, Granulat, Frostfutter) gewöhnt.
- Resistenz: Sie sind weniger anfällig für Transportstress und klassische Krankheiten, die durch Giftfang oder lange Lieferketten bei Wildfängen entstehen.
- Eingewöhnung: Nachzuchten sind weniger scheu und passen sich schneller an die Licht- und Strömungsverhältnisse im Riffaquarium an.
- Nachhaltigkeit: Kein Entzug aus der Natur und Schonung der Korallenriffe.
2. Steckbrief & Anforderungen
- Endgröße: ca. 18 – 25 cm (im Aquarium oft etwas kleiner)
- Mindestbeckenvolumen: ab 700 - 1000 Liter (für ausgewachsene Tiere)
- Wassertemperatur: 23°C – 27°C
- pH-Wert: 8.1 – 8.4
- Salzdichte: 1.022 – 1.025
- Schwierigkeitsgrad: Mittel (als Nachzucht deutlich einfacher als Wildfang)
3. Haltung im Aquarium
Beckengestaltung
Pygoplites diacanthus bewohnt in der Natur korallenreiche Riffe mit vielen Versteckmöglichkeiten.
- Struktur: Ein luftiger Riffaufbau mit vielen Höhlen und Durchschwimmöglichkeiten ist essenziell, damit der Fisch sich bei Stress zurückziehen kann.
- Schwimmraum: Trotz der Liebe zu Höhlen benötigen sie viel freien Schwimmraum, da sie aktive Schwimmer sind.
Vergesellschaftung
- Friedfertigkeit: Er ist ein eher ruhiger und friedlicher Kaiserfisch. Er sollte nicht mit extrem aggressiven Fischen (z.B. großen dominanten Doktorfischen) vergesellschaftet werden, die ihn vom Futter unterdrücken könnten.
- Paarhaltung: Besonders bei Nachzuchten empfiehlt es sich, zwei Jungtiere gleichzeitig einzusetzen, um ein harmonierendes Paar zu bilden. Dies zeigt ein deutlich natürlicheres Verhalten.
"Reef Safe" Status
Wie fast alle Kaiserfische ist auch der Pfauenkaiser nicht zu 100% "reefsave".
- Korallen: Er kann an LPS-Korallen, Muscheln (Tridacna) oder Krustenanemonen zupfen.
- Erfahrung: Nachzuchten, die gut im Futter stehen, lassen Korallen oft eher in Ruhe als Wildfänge, eine Garantie gibt es jedoch nicht. SPS-Korallen werden meist ignoriert.
4. Ernährung
Nachzuchten sind keine Nahrungsspezialisten mehr, benötigen aber dennoch eine abwechslungsreiche Diät:
- Frostfutter: Mysis, Artemia, Krill und spezielles Kaiserfischfutter mit Schwammanteilen.
- Trockenfutter: Hochwertiges Granulat und Flocken (meist schon beim Züchter antrainiert).
- Algen: Nori-Algen oder Algen-Pellets sind wichtig für die Verdauung.Fütterungsintervall: Da junge Nachzuchten oft sehr klein geliefert werden (2-4 cm), sollten sie anfangs 3 mal täglich kleine Portionen erhalten.
5. Besondere Tipps für den Start
- Akklimatisierung: Nutzen Sie eine Eingewöhnungsbox (Acclimation Box), besonders wenn bereits andere Fische im Becken sind. So kann sich der Neuling stressfrei an die Umgebung gewöhnen und beobachtet werden.
- UV-Anlage: Der Einsatz einer UV-Anlage wird während der Einsetzphase empfohlen, um den Keimdruck niedrig zu halten.
- Größe beim Kauf: Achten Sie darauf, dass Nachzuchten oft noch im Jugendkleid geliefert werden. Die volle Farbenpracht entwickelt sich erst mit zunehmendem Alter.
Hinweis:Auch wenn Nachzuchten robuster sind, bleibt Pygoplites diacanthus ein Fisch für fortgeschrittene Meerwasseraquarianer, die ein stabiles System bieten können.
| Aquariengröße: | ab 700 L |
|---|---|
| Fisch Gattung: | Kaiserfisch |
| Nachzucht: | Ja ist eine Nachzucht |
| Verkaufsgröße: | S (3-5cm) Nachzucht |
| zu erwartende Endgröße ca: | 20cm |

