Naso elegans
(Indischer Gelbklingen-Nasendoktor)
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Haltungsinformationen "Naso elegans "
Naso elegans – Indischer Gelbklingen-Nasendoktorfisch
Der Indische Gelbklingen-Nasendoktorfisch (Naso elegans) gehört zu den absoluten Traumfischen und majestätischsten Erscheinungen in der Meerwasseraquaristik. Mit seiner leuchtend gelben Rückenflosse, dem filigran gezeichneten Gesicht und den markanten, leuchtend orangefarbenen „Skalpellen“ (Klingen) an der Schwanzwurzel ist er ein wahrer Blickfang. Oft wird er mit seinem Verwandten, dem Naso lituratus, verwechselt – der Naso elegans zeichnet sich jedoch durch die namengebende, farbenprächtige gelbe Rückenflosse aus. Dieser friedliche Riese ist ein fantastischer Pflegling, erfordert jedoch aufgrund seiner Endgröße ein extrem großzügiges Platzangebot.
📊 Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Naso elegans
- Umgangssprachlicher Name: Indischer Gelbklingen-Nasendoktorfisch, Blonde Naso Tang
- Herkunft: Indischer Ozean, Rotes Meer bis nach Bali
- Endgröße: bis zu 45 cm (in Aquarium ca 35cm)
- Aquariengröße: ab 1500 Liter (viel freier Schwimmraum nötig!)
- Wassertemperatur: 24°C - 27°C
- Futter: Herbivor (Braunalgen, Nori, Kelp), großes Frostfutter, Pellets
- Schwierigkeitsgrad: Mittel (anspruchsvoll wegen des immensen Platzbedarfs)
- Riffsicher: Ja
🌊 Haltungsempfehlungen
Das perfekte Aquarium für einen Dauerschwimmer
Als ausgesprochener Vielschwimmer, der in der Natur an strömungsreichen Riffkanten patrouilliert, benötigt der Naso elegans zwingend ein sehr großes Aquarium. Mindestens 2000 Liter sind für eine artgerechte Haltung die absolute Untergrenze. Das Becken muss über enorme freie Schwimmflächen und eine kräftige Strömung verfügen. Der Riffaufbau sollte nicht zu massiv ausfallen, um den Schwimmraum nicht einzuschränken, muss aber dennoch Höhlen bieten, die groß genug sind, damit sich der Fisch nachts zum Schlafen zurückziehen kann.
Ernährung – Großer Appetit auf Makroalgen
Der Gelbklingen-Nasendoktorfisch ist ein Pflanzenfresser (Herbivor). In der Natur ernährt er sich vorwiegend von großblättrigen Braunalgen.
- Pflanzliche Kost: Er benötigt täglich große Mengen an pflanzlicher Nahrung. Getrocknete Nori-Algen, Kelp und ungespritzter Löwenzahn (leicht überbrüht) sollten dauerhaft über Futterclips zur Verfügung stehen.
- Zufütterung: Er ist ein exzellenter Fresser und nimmt auch kräftiges tierisches Frostfutter (wie Mysis, Krill, Artemia) sowie hochwertiges Granulat und große Pellets gierig an. Eine gemischte, aber algenbetonte Kost sorgt für kräftige Farben und ein starkes Immunsystem.
Verhalten und Vergesellschaftung
Trotz seiner imposanten Größe und den gefährlich aussehenden Klingen gilt dieser Nasendoktorfisch als sanftmütig und extrem friedlich.
- Gegenüber anderen Fischen: Er ignoriert kleinere und artfremde Fische völlig und ist zu 100 % riffsicher. Korallen bleiben unberührt.
- Artgenossen: Innerartlich oder gegenüber anderen Vertretern der Gattung Naso (wie N. lituratus) kann er sehr aggressiv reagieren, was oft tödlich endet. Die Einzelhaltung ist daher dringend zu empfehlen. Mit Doktorfischen anderer Gattungen (z. B. Zebrasoma oder Acanthurus) lässt er sich in entsprechend großen Becken meist problemlos vergesellschaften.
Unser Tipp – Vorsicht beim Umsetzen!Die namengebenden "Klingen" an der Schwanzwurzel dieses Fisches sind rasiermesserscharf und haken sich schnell fest. Fange einen Naso elegans niemals mit einem handelsüblichen Netzkescher! Er verheddert sich sofort darin, gerät in Panik und kann sich schwer verletzen. Nutze zum Umsetzen immer einen großen Plastikbehälter oder eine sehr große Fangglocke. Schütze bei Arbeiten im Becken zudem deine Hände!
| Fisch Gattung: | Doktorfisch |
|---|---|
| Verkaufsgröße: | S (6-11cm) |
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