Fimbriaphyllia paradivisa
(Verzweigte Froschlaich-Koralle)
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Haltungsinformationen "Fimbriaphyllia paradivisa"
Fimbriaphyllia paradivisa
Die Fimbriaphyllia paradivisa (früher Euphyllia paradivisa), im Deutschen oft als Verzweigte Froschlaichkoralle bezeichnet, gehört zu den beliebtesten großpolypigen Steinkorallen (LPS) im Riffaquarium. Ihr charakteristisches Aussehen mit den knopfartigen Tentakelspitzen macht sie zu einem echten Blickfang.
1. Biologische Beschreibung
Im Gegensatz zur klassischen Fimbriaphyllia divisa, die ein mauerförmiges Skelett bildet, wächst die paradivisa verzweigt (phaceloid). Das bedeutet, dass jeder Polyp auf einem eigenen kleinen Skelettast sitzt. Dies macht die Vermehrung durch Fragmentierung sehr einfach.
- Vorkommen: Indopazifik, oft in Wassertiefen mit moderater Lichtintensität.
- Wuchsform: Verzweigtes Kalkskelett mit fleischigen Polypen.
- Besonderheit: Die Tentakel enden in kleinen, oft farblich abgesetzten Kugeln, die an Froschlaich erinnern.
2. Optimale Wasserparameter
Wie die meisten LPS-Korallen bevorzugt sie stabile Werte, verzeiht aber kleine Schwankungen eher als anspruchsvolle SPS-Korallen.
- Temperatur: 24°C – 26°C
- Salinität: 34 – 35 PSU
- pH-Wert: 8,1 – 8,4
- Karbonathärte (KH): 7 – 8,5 °dKH
- Calcium (Ca): 400 – 440 mg/l
- Magnesium (Mg): 1250 – 1350 mg/l
- Nitrat (NO3): 5 – 15 mg/l (mag kein "Nullwasser")
- Phosphat (PO4): 0,03 – 0,1 mg/l
3. Standort und Bedingungen im Aquarium
Licht (Beleuchtung)
Die Koralle benötigt moderate Lichtverhältnisse (PAR ca. 100–200).
- Tipp: Platziere sie im mittleren oder unteren Bereich des Aquariums. Bei zu starkem Licht (direkt unter High-End-LEDs) kann das Gewebe ausbleichen oder sich vom Skelett lösen (Polyp Bail-out).
Strömung
Die Strömung sollte indirekt und sanft bis moderat sein.
- Die Polypen sollten sich sanft im Wasser wiegen.
- Vermeiden: Direkte, harte Strömung. Dies kann dazu führen, dass das empfindliche Gewebe gegen die scharfen Kanten des eigenen Skeletts gedrückt und verletzt wird, was oft zu Infektionen führt.
Aggressivität und Platzierung
Fimbriaphyllia-Arten besitzen Kampftentakel, die nachts sehr lang werden können.
- Nesselkraft: Stark. Sie kann benachbarte Korallen (besonders SPS oder andere LPS) stark vernesseln.
- Verträglichkeit: Innerhalb der Gattung (z.B. mit F. glabrescens oder F. paraancora) ist Vorsicht geboten. Meist vertragen sich verschiedene Fimbriaphyllia-Arten untereinander, aber es gibt keine Garantie. Halte mindestens 10–15 cm Abstand zu anderen Gattungen.
4. Fütterung
Die Koralle lebt primär von ihren symbiotischen Zooxanthellen (Licht).
- Zusatzfütterung: Eine gezielte Fütterung mit feinem Frostfutter (Mysis, Artemia) oder speziellen LPS-Staubfuttersorten 1-mal pro Woche kann das Wachstum und die Farbausprägung fördern, ist aber bei guten Wasserwerten nicht zwingend erforderlich.
- wir füttern gezieht 1-2 mal wöchentlich RZ Oyster+
5. Typische Probleme und Pflegehinweise
- Brown Jelly Disease (Bakterielle Infektion): Ein brauner, schleimiger Belag, der das Gewebe in Rekordzeit auflöst. Maßnahme: Betroffene Köpfe sofort außerhalb des Beckens entfernen (abschneiden), um eine Ausbreitung zu verhindern. Bäder in Jodlösungen können helfen.
- Geweberückgang: Oft ein Zeichen für zu sauberes Wasser (Nährstoffmangel) oder zu starke Strömung.
- Skelettwachstum: Achte auf ausreichende Calcium- und Magnesiumwerte, da die Koralle ein massives Skelett aufbaut.
Zusammenfassung für den Erfolg
Setze die Fimbriaphyllia paradivisa in eine Zone mit indirektem Licht und sanfter Wechselströmung. Halte die Nährstoffe (Nitrat/Phosphat) nachweisbar, aber niedrig, und gib ihr genug Raum zum Expandieren ihrer Polypen.
| Fotografiert unter?: | Hydra32-100% Blau-Filter |
|---|---|
| LPS Gattung: | Euphyllia / Catalaphyllia |
| Nachzucht: | Ja ist eine Nachzucht |
| WYSIWYG: | nein, Beispielfoto |

