Cryptocentrus cinctus & Alpheus bellulus
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Haltungsinformationen "Cryptocentrus cinctus & Alpheus bellulus"
Cryptocentrus cinctus & Alpheus bellulus
Die Partnerschaft zwischen der Zitronen-Wächtergrundel (Cryptocentrus cinctus) und dem Hübschen Knallkrebs (Alpheus bellulus) ist ein klassisches Beispiel für Symbiose im Korallenriff. Während der Krebs unermüdlich die Höhle gräbt und instand hält, fungiert die Grundel als „Wachposten“ mit ihren scharfen Augen.
1. Steckbriefe
Cryptocentrus cinctus (Zitronen-Wächtergrundel)
- Herkunft: Westpazifik (Japan bis Australien).
- Größe: Bis zu 10 cm.Farbe: Meist leuchtend gelb mit kleinen blauen Punkten, es gibt jedoch auch eine graue/bräunliche Morphe.
- Charakter: Bodenbewohnend, standorttreu, friedlich gegenüber anderen Fischen (außer anderen Grundeln in zu kleinen Becken).
Alpheus bellulus (Hübscher Knallkrebs)
- Herkunft: Indopazifik.
- Größe: 4 bis 5 cm.
- Aussehen: Charakteristische braun-weiß-gelbe Musterung.
- Besonderheit: Besitzt eine spezialisierte Schere, die beim schnellen Schließen einen Knall und eine Kavitationsblase erzeugt (daher der Name).
2. Das Symbiose-Verhalten
Im Aquarium lässt sich das Zusammenspiel perfekt beobachten:
- Der Deal: Der fast blinde Krebs hält ständig Körperkontakt zur Grundel (meist mit einer Antenne). Droht Gefahr, zuckt die Grundel mit der Schwanzflosse, woraufhin beide blitzschnell in der Höhle verschwinden.
- Die Arbeit: Der Krebs ist der „Baggerführer“. Er transportiert Sand und kleine Steine aus der Höhle, um das Tunnelsystem freizuhalten.
3. Anforderungen an das Aquarium
- Beckengröße: Ab 100 Liter (für ein Paar)
- Bodengrund: Extrem wichtig: Eine Mischung aus feinem Sand und grobem Korallenbruch (2-5 mm) sowie kleinen Steinstücken. Reiner feiner Sand stürzt ein!
- Substrat-Höhe: Mindestens 5–8 cm, damit stabil gegraben werden kann.
- Aufbau: Das Riffgestein muss direkt auf der Bodenplatte stehen. Knallkrebse unterhöhlen Steine; stehen diese auf dem Sand, kann das Riff einstürzen.
- Strömung: Moderat, der Bodenbereich sollte nicht weggeblasen werden.
4. Fütterung
Beide Partner sind recht unkomplizierte Fresser:
- Futterart: Frostfutter (Artemia, Mysis, Krill, Lobstereier) und hochwertiges Granulat.
- Technik: Die Grundel schnappt sich das Futter meist aus der Strömung nahe der Höhle. Der Krebs profitiert von Resten, die in die Höhle getragen werden oder die er beim Baggern findet. Es empfiehlt sich, gelegentlich gezielt etwas Futter vor den Höhleneingang zu geben.
5. Vergesellschaftung und Tipps
- Innerartlich: Am besten als Paar (Grundel + Grundel) oder als Duo (Grundel + Krebs) halten. Mehrere Knallkrebse in kleinen Becken können zu Revierkämpfen führen.
- Mitbewohner: Friedliche Riff-Fische sind kein Problem. Aggressive Bodenbewohner (z.B. große Zwergbarsche) sollten vermieden werden, da sie die Grundel unter Stress setzen.
- Eingewöhnung: Setze beide Tiere idealerweise gleichzeitig und in der Nähe einer geeigneten Stelle (z.B. unter einem flachen Stein) ein, damit sie sich schnell finden.
- Vorsicht: Das Aquarium sollte abgedeckt sein. Grundeln neigen dazu, bei Erschrecken aus dem Becken zu springen.
6. Fazit
Die Kombination aus C. cinctus und A. bellulus ist eine der dankbarsten und interessantesten Lebensgemeinschaften für Meerwasser-Einsteiger und Profis gleichermaßen. Werden die Bedürfnisse an den Bodengrund erfüllt, steht einer langjährigen Beobachtung nichts im Wege.
| Aquariengröße: | ab 100 L |
|---|---|
| Fisch Gattung: | Grundel / Barben |
| Futter: | Frost-Flocken-Granulat |
| Nachzucht: | Grundel ist Nachzucht |
| ReefSave: | Ja |
| Sand benötigt?: | Ja, mindestens 3cm |
| Schwierigkeitsgrad: | Einfach bis Mittel |
| Verkaufsgröße: | Grundel: 4-7cm - Krebs: 2-3cm |

