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Conomurex luhuanus Schnecke
(Kegelfechterschnecke)
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Haltungsinformationen "Conomurex luhuanus Schnecke"
Die Kegelfechterschnecke (Conomurex luhuanus)
Die Conomurex luhuanus (früher Strombus luhuanus) ist eine der nützlichsten und faszinierendsten Schnecken für das Meerwasseraquarium. Sie ist nicht nur ein exzellenter Resteverwerter, sondern auch für ihr einzigartiges Verhalten und ihre "intelligenten" Augen bekannt.
1. Biologische Beschreibung
- Trivialnamen: Kegelfechterschnecke, Blutmund-Flügelschnecke, Strawberry Conch.
- Größe: 5 bis 8 cm.
- Aussehen: Das Gehäuse ist kegelförmig und außen oft weißlich mit braunen oder orangefarbenen Flecken. Das markanteste Merkmal ist die leuchtend rote, orangefarbene oder rosa Innenseite der Gehäuseöffnung (daher der Name "Blutmund").
- Besonderheit: Sie besitzen hochentwickelte Augen an langen Stielen, die sie unabhängig voneinander bewegen können, um ihre Umgebung aktiv zu beobachten.
2. Verhalten und Fortbewegung
Die Schnecke bewegt sich nicht kriechend fort, wie man es von Landschnecken kennt, sondern mit einer art "hüpfenden" oder "fechtenden" Bewegung. Dabei stößt sie sich mit ihrem kräftigen, sichelartigen Deckel (Operculum) vom Boden ab. Sie verbringt den Großteil ihrer Zeit auf oder im Sandboden.
3. Haltungsempfehlungen im Aquarium
Aquariengröße und Einrichtung
- Mindestvolumen: Ab 150 bis 200 Litern (wegen des hohen Nahrungsbedarfs).
- Bodengrund (Essenziell): Ein feiner bis mittelfeiner Sandboden ist zwingend erforderlich. Die Schnecke gräbt sich gerne ein und "pflügt" den Sand bei der Futtersuche um. Grober Kies ist ungeeignet, da sie darin nicht graben kann.
- Struktur: Viel freie Sandfläche ist wichtiger als ein massiver Steinaufbau.
Ernährung
- Hauptnahrung: Algenaufwuchs auf dem Sand, Detritus (organische Abfälle) und Futterreste.
- Spezialität: Sie gilt als hervorragender Fresser von Cyanobakterien (roten Schmieralgen) und Kieselalgen.
- Zusatzfütterung: In sehr sauberen Becken oder bei hoher Besatzdichte sollte mit Algenblättern (Nori), Welstabletten oder Frostfutter zugefüttert werden, um ein Verhungern zu verhindern.
4. Wichtige Hinweise für den Halter
- Verhungern verhindern: Dies ist die häufigste Todesursache. Eine Schnecke pro 50-100 Liter (je nach Algenaufkommen) ist ein guter Richtwert.
- Umdrehen: Manchmal landen die Tiere nach einem Sprung auf dem "Rücken". In der Regel können sie sich selbst wieder aufrichten, bei sehr zerklüftetem Gestein sollte man sie jedoch gelegentlich kontrollieren.
- Vergesellschaftung: Absolut friedlich. Nicht mit aggressiven Einsiedlerkrebsen (die das Gehäuse wollen) oder schneckenfressenden Fischen (z.B. große Lippfische oder Kugelfische) halten.
- Einsetzphase: Die Tiere sollten langsam (Tröpfchenmethode) an das neue Wasser gewöhnt werden.
5. Zusammenfassung der Vorzüge
- Hält den Sandboden locker und weiß (belüftet das Substrat).
- Frisst lästige Cyanobakterien.
- Sehr interessantes Beobachtungsobjekt durch die aktiven Augen.
- Reinigungs-Profi für die "Clean-Up-Crew".
| Anzahl / 100 Liter: | 2 Stück |
|---|---|
| Besonderheiten: | durchgräbt den Sand |
| Futter: | Aas, Detritus, Debris, Algen, Cyano Bakterien |
| Giftig?: | nein |
| Sand benötigt?: | Ja, mindestens 3cm |
| Schwierigkeitsgrad: | leicht |
| zu erwartende Endgröße ca: | 8cm |
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