Clibanarius rutilus
(Orangeroter Einsiedlerkrebs)
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Haltungsinformationen "Clibanarius rutilus "
Orangeroter Einsiedlerkrebs (Clibanarius rutilus)
Der Orangerote Einsiedlerkrebs (Clibanarius rutilus) ist aufgrund seiner leuchtenden Färbung und seiner friedlichen Natur ein äußerst beliebter Bewohner für Meerwasseraquarien. Er gilt als hervorragender Algenfresser und gehört zur sogenannten „Clean-up-Crew“.
1. Biologische Beschreibung
- Wissenschaftlicher Name: Clibanarius rutilus
- Deutscher Name: Orangeroter Einsiedlerkrebs
- Herkunft: Indopazifik (Indonesien, Sulawesi, Lembeh-Straße)
- Größe: Bleibt mit ca. 2 bis 3 cm Körperlänge recht klein.
- Aussehen: Kräftige orange bis orangerote Färbung der Beine und Scheren. Die Augenstiele sind oft hellrot und besitzen an der Basis einen charakteristischen weißen Ring. Die Scheren sind annähernd gleich groß, wobei die linke Schere minimal größer ausfallen kann.
2. Haltungsbedingungen im Aquarium
Dank seiner geringen Endgröße eignet sich dieser Einsiedlerkrebs auch hervorragend für Nano-Riffe.
- Aquariengröße: Ab 20 Liter (Nano-tauglich), besser ab 50 Liter
- Temperatur: 22°C – 28°C (Ideal: 24-26°C)
- Salzgehalt (Dichte): 1.022 – 1.024
- Schwierigkeitsgrad: Einfach / Anfängergeeignet
- Sozialverhalten: Sehr friedlich; Gruppenhaltung wird empfohlen
3. Ernährung und Verhalten
Clibanarius rutilus ist ein unermüdlicher Resteverwerter. Er sucht den ganzen Tag (und oft auch nachts) das Gestein und den Bodengrund nach Fressbarem ab.
- Speiseplan: Fadenalgen, Aufwuchs, Detritus (organische Abfälle), Futterreste, Frostfutter (Artemia, Mysis), Flockenfutter und Granulat.
- Besonderheit: Es gibt Berichte, dass er auch Cyanobakterien frisst, was ihn besonders wertvoll für die Beckenbiologie macht.
- Aktivität: Er ist ein geschickter Kletterer. In Becken mit Silikonnähten klettert er gelegentlich bis zur Wasserkante oder sogar kurzzeitig darüber hinaus.
4. Wichtiger Hinweis: Schneckenhäuser
Wie alle Einsiedlerkrebse muss auch Clibanarius rutilus regelmäßig wachsen. Da sein Hinterleib weich und ungeschützt ist, benötigt er ein Schneckenhaus.
- Hauswechsel: Stellen Sie unbedingt eine Auswahl an leeren Schneckenhäusern in verschiedenen Größen (leicht größer als das aktuelle Haus) zur Verfügung.
- Prävention: Fehlen passende Häuser, kann es zu Stress kommen, oder der Krebs könnte versuchen, lebende Schnecken zu attackieren, um an deren Gehäuse zu gelangen.
5. Vergesellschaftung
Er kann problemlos mit friedlichen Fischen, Korallen und anderen Wirbellosen gehalten werden. Er gilt als „Reef Safe“ (korallensicher), da er Korallen nicht aktiv schädigt, sondern höchstens über sie hinwegklettert, um Algen zu fressen.
Tipp:Achten Sie beim Einsetzen auf eine langsame Anpassung an die Wasserwerte (Tröpfchenmethode), da Krebstiere empfindlich auf schnelle Dichteänderungen reagieren können.
| Aquariengröße: | ab 50 L |
|---|---|
| Verkaufsgröße: | S-M |

