Acanthurus japonicus
(Philippinen-Doktorfisch)
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Haltungsinformationen "Acanthurus japonicus"
Acanthurus japonicus – Der elegante Japan-Doktorfisch
Der Acanthurus japonicus, auch bekannt als Japan-Doktorfisch, ist mit seiner markanten weißen Gesichtszeichnung, dem bläulichen Saum und den leuchtend gelben und orangenen Akzenten und den Flossen ein absoluter Blickfang in jedem größeren Meerwasseraquarium. Neben seiner optischen Brillanz ist er ein unermüdlicher Schwimmer und ein exzellenter Algenfresser, der maßgeblich zur Riffpflege beiträgt.
Steckbrief:
- Wissenschaftlicher Name: Acanthurus japonicus
- Deutscher Name: Japan-Doktorfisch, Philippinen-Doktorfisch
- Herkunft: Indopazifik (Philippinen, Japan, Indonesien, Taiwan)
- Maximale Endgröße: ca. 20 - 21 cm
- Mindestaquariengröße: ab 1.000 Liter
- Schwierigkeitsgrad: Mittel bis Fortgeschrittene
- Riffsicher: Ja
- Temperatur: 24 °C - 27 °C
- Strömung: Sehr stark (hoher Sauerstoffbedarf)
Haltungsempfehlungen für ein gesundes Riffleben
Aquariengestaltung und Platzbedarf
Dieser Doktorfisch ist ein extrem ausdauernder und agiler Schwimmer. Er benötigt daher viel freien Schwimmraum in der Länge des Beckens sowie ein gut strukturiertes Riff mit ausreichenden Höhlen und Spalten, die als nächtlicher Rückzugsort dienen. Eine starke Wasserströmung ist wesentlich, da die Tiere aus den brandungsreichen Zonen der Riffe stammen und einen hohen Sauerstoffbedarf haben.
Ernährung
Als klassischer Herbivore (Pflanzenfresser) verbringt der Japan-Doktorfisch den Großteil des Tages damit, Aufwuchsalgen vom Riffgestein zu gewinnen. Ein stetiges, umfangreiches Angebot an pflanzlicher Nahrung ist für ein starkes Immunsystem zwingend erforderlich. Neben hochwertigem Flockenfutter und Granulat mit hohem Spirulina-Anteil sollten unbedingt täglich Nori-Algen zugefüttert werden. Um die Algenblätter sicher und gut erreichbar im Aquarium zu fixieren, eignet sich ein stabiler Algen-Futterclip aus meerwasserfestem PETG ideal. Als Ergänzung werden auch Frostfuttersorten wie Mysis oder angereicherte Artemia gerne angenommen.
Vergesellschaftung und Verhalten
gegenüber Korallen (SPS, LPS und Weichkorallen) sowie artfremden Fischen und Wirbellosen verhält sich der A. japonicus friedlich und absolut riffsicher. Innerartlich oder gegenüber anderen Doktorfischen – insbesondere solchen mit ähnlicher Körperform oder aus der gleichen Gattung – kann er jedoch ein ausgeprägtes Territorialverhalten zeigen. Es empfiehlt sich daher, ihn als einen der letzten Fische im Aquarium einzusetzen, um Revierkämpfe zu minimieren.
Gesundheit und Pflege
Wie viele Doktorfische ist auch der Acanthurus japonicus in der Eingewöhnungsphase oder bei Stress recht anfällig für Ektoparasiten wie die Weißpünktchenkrankheit (Cryptocaryon irritans). Der dauerhafte Einsatz einer leistungsstarken UV-C-Anlage am Becken wird dringend empfohlen, um den Keimdruck im Freiwasser niedrig zu halten. Generell sind konstant stabile Wasserwerte und eine optimale Spurenelement-Versorgung (zum Beispiel über zuverlässige Systeme wie Reef Zlements) der beste Garant für einen widerstandsfähigen, langlebigen Fisch mit leuchtenden Farben.
| Fisch Gattung: | Doktorfisch |
|---|---|
| Verkaufsgröße: | M (8-13cm) |
| zu erwartende Endgröße ca: | 20cm |






