Lysmata kuekenthali
(Kükenthals Putzergarnele)
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Haltungsinformationen "Lysmata kuekenthali"
Lysmata kuekenthali – Kükenthals Putzergarnele
Die Lysmata kuekenthali ist eine kleinbleibende Garnelenart aus der Familie der Putzer- und Marmorgarnelen (Hippolytidae). Sie wird oft als Alternative zur bekannteren Lysmata wurdemanni eingesetzt, da sie ebenfalls sehr effektiv bei der Bekämpfung von Glasrosen (Aiptasia) hilft.
1. Optische Merkmale
Die Garnele hat einen fast transparenten Körper, der von feinen, rötlich-braunen Längs- und Querstreifen durchzogen ist. Im Vergleich zur L. wurdemanni wirkt sie oft etwas blasser oder bräunlicher. Typisch für die Gattung Lysmata sind die langen, weißen Fühler.
2. Haltung im Aquarium
Aquariengröße
Aufgrund ihrer geringen Größe kann Lysmata kuekenthali bereits in kleineren Aquarien (Nano-Becken) ab ca. 50 Litern gehalten werden. In größeren Becken geht sie aufgrund ihrer versteckten Lebensweise oft unter.
Wasserwerte
Wie die meisten Wirbellosen reagiert sie empfindlich auf schnelle Schwankungen der Wasserwerte sowie auf hohe Kupferwerte.
Einrichtung
- Versteckmöglichkeiten: Sie ist eher dämmerungsaktiv und benötigt Höhlen, Spalten oder Überhänge im Riffaufbau, in die sie sich tagsüber zurückziehen kann.
- Bodengrund: Unkritisch, bevorzugt wird jedoch feiner Sand oder Korallenbruch.
3. Verhalten und Vergesellschaftung
- Sozialverhalten: Die Tiere sind friedlich. Es empfiehlt sich, sie in einer Gruppe (mind. 2-3 Tiere) zu halten, da sie sich in Gesellschaft Artgenossen deutlich sicherer fühlen und öfter zeigen.
- Putzverhalten: Obwohl sie zur Gruppe der Putzergarnelen gehört, zeigt sie dieses Verhalten gegenüber Fischen deutlich seltener als beispielsweise Lysmata amboinensis.
- Verträglichkeit: Friedlich gegenüber Fischen und anderen Garnelen. Vorsicht ist geboten bei Fischen, die Garnelen fressen (z.B. große Lippfische, Drückerfische oder Fangschreckenkrebse).
4. Ernährung
- Glasrosenfresser: Der Hauptgrund für den Kauf ist meist die Vernichtung von Glasrosen. L. kuekenthali gilt hierbei oft als zuverlässiger als die Wurdemanni-Garnele.
- Zusatzfutter: Wenn keine Glasrosen mehr vorhanden sind, frisst sie problemlos Frostfutter (Artemia, Mysis), Flockenfutter oder Futtertabletten.
- Wichtig: Bei zu starker Fütterung der Fische kann es passieren, dass die Garnelen "faul" werden und das Fressen von Glasrosen einstellen.
5. Besonderheiten & Risiken
- Häutung: Während der Häutungsphase ist die Garnele sehr verletzlich und zieht sich für einige Tage komplett zurück. Eine ausreichende Jod-Versorgung im Wasser unterstützt den Häutungsprozess.
- Übergriffe auf Korallen: In seltenen Fällen und bei Nahrungsmangel können sie an Krustenanemonen (Zoanthus) oder LPS-Korallen zupfen. Dies ist jedoch eher die Ausnahme.
- Verwechslungsgefahr: Sie wird oft mit L. wurdemanni, L. boggesi oder L. rathbunae verwechselt. Da die Haltungsbedingungen jedoch identisch sind, hat dies meist keine negativen Auswirkungen.
Tipp: Setzen Sie die Garnelen bei ausgeschaltetem Licht ein, damit sie in Ruhe Verstecke suchen können, ohne direkt von neugierigen Fischen bedrängt zu werden.
| Anzahl / 100 Liter: | 2 Stück |
|---|---|
| Becken: | ab 100L |
| Futter: | Flockenfutter, Frostfutter (Artemia, Mysis, Krill) |
| Giftig?: | nein |
| Paarhaltung?: | empfohlen, besser mehrere |
| Schwierigkeitsgrad: | mittel |
| Temperatur: | 24 bis 27°C |
| zu erwartende Endgröße ca: | bis 5cm |


